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Urlaub in Beach Motel

Die schönen Orte sind auch in unserer Nähe.
Ein harmonisches Paradies an der Nordsee.

Beach Motel St. Peter-Ording, Am Deich 31, 25826 Sankt Peter-Ording, DE

Montag der 18.05.26

Meine Frau und ich traten eine circa fünfstündige Reise mit dem Zug nach St. Peter-Ording an. Um 15 Uhr sind wir im Beach Motel angekommen und haben eingecheckt. Die Mitarbeiter waren sehr zuvorkommend und sorgten für einen herzerwärmenden Empfang. Wir legten unser Gepäck im Zimmer ab und gingen direkt zum St. Peter-Ording-Strand. Der Anblick des Strandes war etwas Besonderes. Der Strand war zum größten Teil flach und mit feinstem Sand bedeckt. Große hölzerne Gebäude standen auf verarbeiteten, aufrecht stehenden Baumstämmen. Es gab mehrere Spielplätze für Kinder (und natürlich für Erwachsene) sowie sanitäre Anlagen. Da wir noch etwas Zeit hatten, erkundeten wir die Gegend ein wenig. Um 20:00 Uhr gingen wir zu dem Restaurant dii:ke, das direkt im Gebäudekomplex des Beach Motels liegt.

Als meine Frau den Urlaub buchte, dachten wir, es wäre ein guter Einstieg in unseren Urlaub, uns nach so einer langen Reise mit einem 4-Gänge-Menü zu verwöhnen.

Meiner Frau gegenübersitzend, wurden wir mit den Gängen verwöhnt und die Stimmung im Raum war aufheiternd. An einem Spaziergang danach war nichts auszusetzen. Draußen war es sehr ruhig und friedvoll. Keine fahrenden Autos und kein Großstadtdschungel. Anschließend beobachteten wir auf einer Bank auf dem Deich den Sonnenuntergang. Wir waren sehr froh, dort angekommen zu sein.

Sonnenuntergang

Dienstag der 19.05.26

Frühstückszeit war von 7:00 bis 12:00 Uhr. Das gesamte Buffet bot eine große Auswahl. Von Müsli bis hin zu Speck. Die Vielfalt gefiel mir besonders. Mit einem leckeren Kaffee startete unser erster offizieller Urlaubstag! Am gestrigen Abend, als wir die Gegend ein wenig ausgekundschaftet hatten, fanden wir einen Kiosk mit Gemischtwaren und Souvenirs. Den haben wir direkt besucht und uns fragwürdige Getränke geholt, die einen eigenartigen Geschmack hatten: Gurke/Minze und Wassermelone/Basilikum von GUaWA. Ich nahm mir schon seit Langem vor, mal wieder barfuß durch den Sand zu gehen. Dieses Mal war es anders. Der trockene Sand fühlte sich an wie der Sand in einer Sanduhr. Fein wie Staub. Aber der wässrige Sand am Wasser fühlte sich an wie Beton. Ich konnte es nicht lassen und sammelte leidenschaftlich Muscheln. Es wirkte beruhigend auf mich, wobei andere bestimmt das Ganze anders sehen würden.

In schleichendem Tempo am Ufer, im Müßiggang und beim Picken der schönsten und größten Muscheln, gingen wir Schritt für Schritt zur Arche Noah.

Ausblick aus Arche Noah zum Strand

"Arche Noah" klang sehr interessant für mich und wir beschlossen, dorthin zu gehen. Nach über zwei Kilometern Fußmarsch am Strand, während die Ebbe das Meerwasser zurückspülte und große Bereiche an Schlickwatt zum Vorschein brachte. Das sieht man nicht alle Tage. Nicht weit entfernt erreichten wir südöstlich des Beach Motels die Arche Noah. Es stellte sich heraus, dass es ein italienisches Restaurant war. Wir nahmen uns die Zeit, unter freiem Himmel zu sitzen und die wundervolle Aussicht zu genießen. Ich wählte die Vorspeise "Ziegenkäse auf Avocado-Himbeer-Feigenmousse", gefolgt von dem Hauptgericht aus drei Riesen-Gambas. Den Rückweg nahmen wir über eine hölzerne, breite und lange Promenade, die viele Sitzgelegenheiten bot. Ganz entspannt gingen wir ungefähr drei Kilometer wieder zum Hotel und genossen die Ruhe.

Vorspeise: Ziegenkäse

Mittwoch der 20.05.26

Direkt nach dem leckerem Frühstück besuchten wir den Kiosk und holten uns einen winzigen Schmetterlings-Drachen, da das Wetter etwas stürmisch war. Es war schon sehr witzig zu sehen, dass der Schmetterling nach mehreren Versuchen nicht abheben wollte. Kurz darauf fing ein stärkerer Regen an, als ich meinem Hobby nachging Muscheln zu sammeln. Vielleicht hatte ich eh schon genug von den Muscheln in meiner Sammlung.

Zum Glück hatten wir einen Ass im Ärmel und besuchten die Sauna in Beach Motel. Durch das Gebäude-Komplex gingen wir in den Kellergeschoss und waren erstaunt, wie himmlich die Sauna eigentlich ist. Es war sehr ruhig, warm und erholend. Wir starteten unser Erlebnis mit dem 45° Dampfbad. Der Raum war komplett weiß und hatte einen futuristischen Eindruck als ob man in einem Space-Shuttle sitzen würde. Der Dampfbad war mein Favorit! Danach testeten wir die 60° Bio-Soft-Sauna, wo ich ehrlich gesagt nicht viel spürte. Zwischendurch holten wir uns kostenlose Tee-Getränke an einem Zapfautomaten, an dem kaltes und auch heißes Trinkwasser floß. Die finnische Sauna mit 90° hatte mir sehr gefallen. Die Hitze, die Ruhe und ein Eimer voller Wasser zum nachgießen war das, was ich auch aus der russischen "Banja" kenne. Es gab ebenfalls Ruheräume, um sich zurück zu ziehen und sich zu entspannen. Auch ein draußenstehendes Whirlpool, wobei wir wegen dem Wetter darauf verzichteten.

Gut erholt und frisch gefühlt machten wir einen abendlichen Spaziergang und bemerkten, dass der Sonnenbrand sich allmählich zeigte. Durch die zweite Reservierung bei dii:ke liesen wir uns wieder verwöhnen. Dieses Mal bekamen wir einen vierer Tisch mit Sand unter den Füßen. Es war eine andere Perspektive und ich fixierte meine Blicke auf die Bilderrahmen an den Wänden, in denen diverse Strandlatschen befestigt waren. Ist schon kreativ, oder?

Surfbrett mit Aufschrift: Aloha! im Ocean SPA und Sauna

Donnerstag der 21.05.26

Nach einem weiteren Frühstück nutzten wir das Angebot, welches im unserer Reservierung vorhanden war, dass wir uns ein Fahrzeug bei Beach Motel direkt buchen konnten. Das Angebot ist sehr großzügig und atemberaubend. Bisher hatte ich nie die Gelegenheit gehabt ein E-Auto zu fahren. Ich entschied mich für den MINI Acemen und war gewissermaßen erstaunt.

MINI Acemen

Der MINI Acemen war gewöhnungsbedürftig, aber ich hatte nach fünf Minuten den dreh raus. Es fühlte sich an, wegen fehlenden Motorgeräuschen wie bei Diesel-, und Benzinfahrzeugen sehr ruhig und leise an. Den Sound beim beschleunigen fand ich sehr angenehm. Die kaum befahrenen Straßen gaben wir auch das Gefühl, dass ich wirklich im Urlaub bin. Wir setzten uns drei Punkte zum Ziel. Das erste Ziel war der Leuchtturm Westerheversand mit seinen 40 Meter Höhe, zu dem wir 2,5 Kilometer gingen. Der Weg führte uns durch Felder, an denen viele Schafe grasten.Die Holztreppen im Leuchtturm waren ein echtes Unikat, sodass wir Gummi-Latschen bekamen, um aufzusteigen. Die Aussicht war prickelnd.

Leuchtturm Westerheversand

Wir setzten unsere Reise fort und besuchten den Westküstenpark und Robbarium in St. Peter-Ording. Wir bekamen eine Karte und sahen uns viele unterschiedliche Tiere an. Die Top 3 waren: Die streitlustigen Alpakas, intelligenten Seehunde und der wunderschöne Pfau. Als wir zwei Minuten vor Schließung uns zu dem Ausgang eilten, mussten wir feststellen, dass das ganze Personal nicht mehr da war. Wir dachten wir seien eingeschlossen. Glücklicherweise fanden wir eine Gittertür am Gebäude, welches uns den Ausgang ermöglichte. Wir waren wohl nicht die ersten, die die Zeit überzogen hatten.

Ein Pfau mit ausgespreizten Schweif

Nach dem langen Spaziergängen fing mein Magen langsam zu knurren. Wir suchten uns ein Restaurant Namens Tamatsu aus. Es war ziemlich leer und in dieser Gegend war an diesem Tag nicht viel los. Wir bestellten uns Sushi. Dieses Sushi war so lecker und mundete voller frische. Wir bestellten unterschiedliche Sorten und wirklich zackig zubereitet und an den tisch geliefert worden sind. Die Gegend vor dem Tamatsu war sehr eindrucksvoll sowie die Schaufenster mit den Kleidern dahinter.

Abschließend für den Tag besuchten wir die Bar in Beach Motel. Zu wissen, dass wir morgen abreisen werden, wollte ich einen entzückenden Abend mit meiner Frau verbringen und den Abend ausklinken lassen. Wir bestellen uns Cocktails. Die Baarkeeper mixten sogar individuelle Getränke nach persönlichem Wunsch. Genüsslich verbrachten wir den Abend in dem wir ebenfalls ein paar Runden mit den Spielkarten amüsierten und uns unterhalten haben. Es war schön.

Surfbrett mit Aufschrift: Aloha! im Ocean SPA und Sauna

Der Tag der Abreise. Wir waren erholt und hatten uns diese Erinnerungen abgespeichert. Kommt ja nicht so oft vor, dass wir einen gemeinsamen Urlaub geplant und ausgeführt bekommen. Montag geht es wieder ans Lernen.

Vielen Dank fürs Lesen!

Überzeuge dich selbst
Gennadij Kalaev

Gennadij Kalaev

Erstellt am 22.06.2026

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